• Über deinen künstlerischen Werdegang

    Du hast einen sehr vielfältigen Weg hinter dir – zwischen Malerei, Illustration und Art Direction. Was hat dich zur Wandkunst und zu Wandmalereien geführt?

    Ich habe während einer Reise mit Wandkunst begonnen, als ich eingeladen wurde, Wände zu gestalten – vor allem in Vereinen, wo ich anfing, partizipative Projekte zu entwickeln. So war es ganz natürlich, in großen Formaten zu arbeiten.

    Wie beeinflusst deine Arbeit als Grafikdesignerin deinen Ansatz als Malerin – und umgekehrt?

    Heute arbeite ich sowohl in meinem Atelier als auch in meinem Apartment, als Grafikdesignerin und als Malerin. Diese beiden Praktiken beeinflussen und bereichern sich ganz natürlich gegenseitig.

    Als Designerin versuche ich, minimalistische Dinge vorzuschlagen, auf das Wesentliche zu reduzieren und funktionale, zugleich ästhetisch schöne Projekte zu schaffen. Das führt auch dazu, dass ich Illustrationen in meine Grafikdesign-Projekte integriere.

    Und als Malerin ist es sehr ähnlich. Ich versuche immer, zum Kern zu kommen, einfache Formen darzustellen, mit einer begrenzten Farbpalette: viel Schwarz, Beige, Orange oder Gold. Meine grafischen Projekte werden ebenfalls durch Emotionen bereichert – für mich selbst und hoffentlich auch für die Menschen, die sie betrachten.

    Deine Arbeiten sind oft von traumhaften Figuren, Tieren und weiblichen Silhouetten bevölkert. Was sind deine wichtigsten Inspirationsquellen?

    Meine wiederkehrenden Motive sind traumhafte Figuren und Tiere. Ich lasse mich sehr von der Natur inspirieren, von der Verbindung von Formen und Farben.

  • Dein Lebens- und Arbeitsraum

    Du lebst in einem Apartment, in dem Küche, Bett und Wohnzimmer einen offenen Raum teilen. Wie beeinflusst diese Konfiguration deinen Alltag?

    Ich habe dieses Apartment so konzipiert, dass ich darin malen, leben und arbeiten kann. Deshalb habe ich den Raum beim Entwerfen komplett neu gedacht, ihn maximal geöffnet, so viel Licht wie möglich hereingelassen und sehr funktionale Materialien verwendet.

    Früher war die Küche ein kleiner, separater Raum – dort, wo heute das Bett steht. Also habe ich beschlossen, sie in die Mitte des Studios zu verlegen und zum zentralen Raum zu machen.

    Was ist für dich essenziell in einem Wohnraum? Wie organisierst du ihn so, dass er sowohl anregend als auch entspannend ist?

    Meine Absicht war es, einen gemütlichen Raum zu schaffen, fast wie einen Rückzugsort, der zugleich inspirierend ist. Deshalb wollte ich mit Kontrasten spielen: sehr rohe Materialien wie Beton, Metall oder Glas kombiniert mit wärmeren, beruhigenden Materialien wie Holz, das in der Küche und in der Fensterstruktur präsent ist.

    Inwiefern spiegelt dein Interior deinen künstlerischen Ansatz wider? Gibt es Objekte, Farben oder Materialien, die sowohl in deinen Werken als auch in deinem Apartment auftauchen?

    Seit meiner Kindheit war ich eng mit der Welt der Küche verbunden, da mein Vater ein Geschäft für Innenausstattung hatte. Sehr früh habe ich verstanden, dass die Küche das Zentrum des Hauses ist – der Ort, an dem alles passiert, an dem man den Großteil des Tages verbringt.

    Ich habe rohe Materialien gewählt, um das Gefühl eines Ateliers zu erzeugen. Die Idee war auch, vieles selbst zu machen, mit Hilfe meiner Familie, und einen schönen Raum auf eine zugleich kostengünstige Weise zu schaffen.

  • Über deine CUBRO-Küche

    Was hat dich an der CUBRO-Küche besonders angesprochen? Das Design, die Modularität, die Materialien …?

    Ich habe mich für CUBRO entschieden, weil ich dem Apartment einen Hauch von Retro verleihen wollte, etwas vom Geist der 70er-Jahre zurückholen. CUBRO bot Modelle in WOOD Kirschholz mit runden Griffen an, die für mich eine Anspielung auf den Retro-Stil waren – zugleich elegant, minimalistisch und lichtvoll.

    Deine Küche ist sehr präsent im Raum. Wie hast du ihre Integration in das Umfeld gedacht?

    Ich wollte, dass die Küche das Zentrum des Studios ist, der wichtigste Ort, mit maximalem Lichteinfall und funktionalen Materialien. Licht ist für mich essenziell, deshalb dreht sich der gesamte Raum um dieses Thema.

    Wie kann deiner Meinung nach eine gut gestaltete Küche den Alltag verbessern – besonders, wenn man lebt, arbeitet und kreativ ist an ein und demselben Ort?

    Ich habe versucht, alles so funktional wie möglich zu gestalten und meine künstlerische Praxis widerzuspiegeln: nur das Nötige zu nutzen, sich auf das Wesentliche zu beschränken, ohne Überfluss.

  • Zum Abschluss – über deine aktuellen Projekte

    Kannst du uns von einem Projekt erzählen, das dich gerade besonders begeistert – einer Ausstellung, einem Wandbild, einer kommenden Zusammenarbeit?

    Im Moment habe ich mehrere Projekte in Arbeit, darunter Wandmalereien in Apartments und einige Dekorationsprojekte. Außerdem habe ich gerade eine Fotoinstallation für eine Wand im Rahmen der Ausstellung von Melvin Edwards im Palais de Tokyo abgeschlossen, die derzeit stattfindet.

    Wo kann man deine Arbeit aktuell entdecken oder verfolgen?

    Ich hoffe, mich in nächster Zeit weiter im Bereich Dekoration und Innenarchitektur ausbilden zu können.

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